INFORMATIONEN zur PREMIER Bremsscheibe und Belägen

PREMIER ist ein schottischer Hersteller, der auch in den USA produziert (z.B. die Sinterbeläge);           die Premier Produkte besitzen alle eine KBA-Nummer (ABE), so daß es in Deutschland keine Probleme mit der Zulässigkeit der Ersatzteile gibt, wie bei manch anderem Zubehör. Deshalb entfällt die Eintragung in die Fahrzeugpapiere.

Natürlich gibt es PREMIER-Bremsenteile auch für alle Motoräder anderer Hersteller. Wir beliefern auch die Fahrer dieser Kräder gerne - frag unsere Telefondamen!

Die voll-schwimmenden Stahl-Bremsscheiben sind auf Aluminium-Haltertöpfen in “floatern”  gelagert; diese sind federbelastet, was lästiges Klappern der Scheiben verhindert. Durch ihre geschickte Lochung neigen sie bei Verschleiß nicht zur Riefenbildung, wie es leider bei den originalen Scheiben der Fall ist.

Der Stahl niedrigen Kohlenstoffgehalts, den PREMIER verwendet, weist deutlich bessere Reibwerteigenschaften auf, als der rostfreie Stahl, den BMW benutzt. Leider rosten die Scheiben aus diesem Grunde leicht, wenn sie länger nicht bebremst werden.
Allerdings wiegt die deutlich bessere Verzögerung diesen kleinen Nachteil bei weitem auf;
sogar die meist schlecht wirksame hintere Scheibenbremsanlage der Boxer - Modelle vor Bj.`85 tut mit `ner PREMIER- Scheibe sehr gut ihren Dienst. Sie läßt sich sogar zum blockieren bewegen, wenn man will.

Wir empfehlen, in Kombination mit den PREMIER - Scheiben, die Bremsbeläge von PREMIER zu verwenden, seien es die aus einer organischen Kevlar Mischung oder die gesinterten Hochleistungs- Beläge, die sich auch im Rennsport schon bewährt haben und trotzdem haltbar sind.

Auch im Preisvergleich halten die PREMIER Teile gut mit:
Die Beläge sind nicht viel teurer als Produkte anderer Zubehör-Hersteller und deutlich preiswerter als BMW Originalteile’; nur die Scheiben sind teilweise etwas teurer als die von BMW. Dafür erhält man allerdings auch die Bremse mit den wesentlich besseren Eigenschaften, also ist das wenig mehr ausgebene Geld gut ausgenuzt.

Und hier noch ein paar weitere Informationen aus einer anderen Quelle:

  • Premier Braking  führt Motorrad-, Moto Cross- und Motorrollerbremsscheiben und Bremsbeläge für über 1800 Modelle in seinem Programm und ist somit einer der größten Anbieter weltweit. Seit Anfang 2003 vertreibt Kempmann Krafträder die Produkte von Premier Braking, sie verfügen über ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis und zudem grundsätzlich über eine ABE (KBA-Zulassung). Eine Eintragung in die Fahrzeugpapiere und eine Abnahme von TÜV oder Dekra entfällt.
  • Rennsport
    Premier-Braking-
    Bremssysteme haben sich sehr erfolgreich in vielen Rennserien bewährt. Michael Schulten gewann 2002 mit RPH-Racingbremsbelägen die Internationale Deutsche Meisterschaft in der Supersport 600, in der Stocksport holte er mit seiner Yamaha YZF-R1 den Vizetitel.
  •  Weitere Erfolge
     Langstrecken-WM:
    Das Team der Zeitschrift PS errang 2001 den 2.Platz in der Proto-B, 2002 gewannen die Mannschaft mit ihrer Suzuki GSX-R diese nationale Klasse. Das PS-Team vertraute dabei auf Premier RPH-Beläge und Premier-Racing-Bremsscheiben. Während dieser materialmordenden Distanz waren jeweils nur drei Wechsel der Bremsbeläge notwendig

    Deutsche Langstreckenmeisterschaft: 2002 gewann das Motorrad Beck Racing-Team den Titel in der Klasse Supersport 600 mit PREMIER-Bremsen.


    Bremsscheiben

    Einteilige- und schwimmend gelagerte Bremsscheiben, der Reibring wird aus einem speziellem, kohlestoffarmen Stahl (Low Carbon Steel) gefertigt. Die schwimmend gelagerten Bremsscheibenringe verfügen in der Standardvariante über eine gold- oder silberfarben eloxierte Aufnahme, die Floater sind vernietet. Alle Scheiben verfügen über eine ABE (KBA-Zulassung), die Eintragung in die Fahrzeugpapiere entfällt somit. Für den Einsatz auf Rennstrecken bietet
    Premier Braking
    spezielle, leichte Racing-Bremsscheiben mit geklippten Floater (ohne ABE) an.
     
  • Bremsbeläge
    P-Serie:
    Günstiger und bewährter Standard-Bremsbelag aus einer Kevlar-Mischung, sowohl für Straßenmotorräder wie auch für den Off-Road-Bereich erhältlich.

    PR-Serie: Sintermetal-Bremsbelag für den gesamten Off-Road-Bereich mit sehr hoher Standfestigkeit und langer Haltedauer.
    Im letzten Test der Zeitschrift MOTORRAD (Heft 8/2002), haben die PH-Sintermetal- Bremsbeläge von Premier mit "Sehr empfehlenswert" abgeschnitten.

    PH-Serie:
    Im Rennsport erprobter Sintermetall-Belag für extreme Beanspruchungen, speziell entwickelt für leistungsstarke Supersportler ab 600 cm_. Die PH-Serie gibt es aber nicht nur für nahezu alle aktuellen Modelle, sondern auch für „Youngtimer“, beispielsweise eine Yamaha FZR 1000 Genesis. Alle Bremsbeläge verfügen über eine ABE (KBA-Zulassung).

    RPH-Serie: Speziell für den Rennsport entwickelte Sintermetallmischung (ohne ABE), die sich durch ihre Allroundqualitäten auszeichnet. Geeignet sowohl für Sprint-, als auch für Langstreckenrennen (siehe auch „Rennsport“). Enorm lange Standzeiten machen RPH-Beläge gerade für Hobbyfahrer interessant. Diese Beläge bieten auch bei mehrtägigen Renntrainings eine gleichbleibend gute Performance und sparen letztlich bares Geld.
    RPH-Beläge harmonieren gut mit den meisten Serienbremsscheiben, aber auch mit Zubehörkomponenten. Optimal ist die Kombination mit Premier-Racing-Bremsscheiben. RPH-Beläge sind für alle gängigen Sportmotorräder erhältlich, Anfragen bitte per Email oder Telefon: 030 833 17 43. 
     
  • Übrigens: Im letzten MOTORRAD Test ( 8/2002), haben die Sintermetal Bremsbeläge von PREMIER mit "Sehr empfehlenswert" abgeschnitten.

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